Wie eine Zinnfigur entsteht


Damit Sie sehen, wie aufwendig jeder einzelne Zinnartikel hergestellt wird, haben wir Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Produktionsstufen zusammengestellt:

1. Die Produktidee

Das Gestalterteam bringt ständig eine Fülle neuer Ideen zu Papier. Viele Anregungen kommen aber auch von Kundenseite oder entstehen aus aktuellen Trends. Nach und nach landen die Skizzen wieder im Papierkorb, bis schließlich der beste Entwurf übrigbleibt.

2. Das Urmodell

Nach dem Entwurf wird ein positives Urmodell angefertigt, von dem dann die negative Form abgenommen wird. Dieses Positivverfahren wird heute meistens angewandt. Es gestattet die Herstellung immer neuer Formen vom einmal vorhandenen Modell, denn Gießformen werden schnell unscharf und damit unbrauchbar.

3. Das Gießen

Die Gießform besteht in der Regel aus zwei genau zueinander passenden Hälften. Das etwa 300 Grad Celsius heiße Zinn wird mit einer Kelle vorsichtig in die Form gegossen. Dabei ist je nach Motiv ein langsames oder schnelles Eingießen erforderlich. Auch die Temperatur der Gießform muss genau stimmen.

Nach dem Erkalten der Schmelze werden die einwandfreien Gießlinge entformt, verputzt, vorgeschliffen und dann in einem Bad mit schwacher Säure gedunkelt. Die richtige Tiefenwirkung wird durch nochmaliges Fertigpolieren in mehreren Arbeitsgängen erreicht.

4. Die Bemalung

Nun folgt das Bemalen. Es ist wiederum reine Handarbeit. Hierfür gibt es keine Roboter oder technischen Hilfsmittel. Jedes Stück wird mit feinsten Pinseln bemalt. Die Malerin hat über 30 Farbtöne vor sich stehen. Viele weitere Töne kann sie durch Mischen herstellen.

Für diese Arbeit braucht man Geduld, ruhige Hände, gute Augen und gelegentlich eine große Lupe! Bitte sehen Sie sich einmal eine fertige Zinnarbeit ganz genau an. Schätzen Sie die Zeit, die allein zum sorgfältigen Bemalen aufgewendet werden muss und Sie werden in Zukunft jede Figur mit anderen Augen sehen.

5. Das Material

Unsere Zinn-Produkte werden ausschließlich aus Zinn 93% nach DIN EN 611-1 hergestellt. Das ist ein hochwertiges und unbedenkliches Metall, das sogar für Lebensmittelgefäße zugelassen ist. Die restlichen 7% sind übrigens Kupfer und Antimon. Sie werden zum Härten des weichen Zinns zulegiert. Nur so wird es für den vorgesehenen Zweck gebrauchstüchtig.

Qualität und Sicherheit sind jedoch nicht zum Nulltarif zu haben. Bitte denken Sie daran, falls Ihnen einmal "Zinnfiguren" über den Weg laufen, die in Wahrheit gar keine sind!

Wie Sie sehen, erwerben Sie mit jeder Zinnfigur ein kleines, handgearbeitetes Schmuckstück für Ihre Sammlung oder ein wertvolles Präsent für einen lieben Menschen.


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Wiebke Kühn (Leiterin Kundenservice):

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